Dieter Motschmann
Bilder aus Polen: Frombork I



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Der gotische Dom von Frombork mit Blick auf das Weichselhaff
Schon im 13. Jahrhundert wird Frombork (Frauenburg) als Hauptstadt des Ermländer Domkapitels in Urkunden erwähnt. Der gotische Dom stammt aus dem 13. Jahrhundert. Er liegt am Weichselhaff (Zalew Wiślany), auf einem Grat des Elbląger Hochlandes. Die Portale sind der Hauptschmuck der 96 m langen und 16 m hohen Kirche. Das Innere ist mit Malereien auf den Gewölben geschmückt, der Marmorhochaltar aus dem 18, Jahrhundert ist eine Kopie des Krakauer Doms auf dem Wawel. Neben Gemälden aus italienischer Schule sind Grabplatten und Epitaphien, auch für Nicolaus Copernicus, zu besichtigen. An den Dom schließen sich die St.-Georg-Kapelle aus dem 15. Jahrhundert und die Erlöserkapelle mit dem Mausoleum des Bischofs Krzysztof Szembek an.

Das Kopernikusdenkmal 1510 wurde Nicolaus Copernicus (in polnisch: Mikołaj Kopernik) Domherr in Frombork. Er machte hier die Beobachtungen aus seinem Oberservatorium im nordwestlichen Turm, deren Schlußfolgerungen er in dem später veröffentlichten Werk 'De Revolutionibus Orbium Coelestium' niederschrieb. Ein Denkmal und ein Museum erinnern an den großen Wissenschaftler.


Für die Bilder dieser Seite bedanke ich mich bei Herrn Hoffmann aus Frankfurt/Main.

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Letzte Änderung dieser Seite: 01.11.1999