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Kołobrzeg ist ein bekanntes Kur- und Solebad an der polnischen Ostseeküste. Neben den salzhaltigen Quellen und der
Seeluft gibt es auch Anwendungen der hier benachbarten Moore.
Die feinsandigen Strände sind sechs Kilometer lang. Das Kurviertel ist durch einen schmalen Wald vom Strand
getrennt, hier sind in den letzten Jahren viele neue Hotels entstanden. Die Kur- und Badegäste kommen hauptsächlich aus Polen, Skandinavien und Deutschland.
Kołobrzeg liegt an der Mündung des Flusses Parseta, die einen natürlichen Hafen bildet.
Die Seebrücke wurde 1973 an der Stelle einer alten Seebrücke aus Holz errichtet. Sie ist mir 220 Metern Länge
die längste polnische Seebrücke aus Beton.
Das Denkmal der Vermählung mit dem Meer
Der Brauch der Hochzeit mit dem Meer entstand im Mittelalter in Venedig, er soll die besondere Beziehung der
Küstenbewohner mit dem Meer symbolisieren.
In Polen fand die erste Vermählung mit dem Meer am 10.02.1920 statt, nachdem Polen seine Freiheit und seinen
Zugang zur Ostsee wiedergewonnen hatte.
Die zweite Vermählung mit dem Meer erfolgte am 18.03.1945 in Kołobrzeg nach der Eroberung der Stadt
durch polnische Truppen. Der symbolische Ring wurde neben dem zerstörten Leuchturm ins Meer geworfen. Das Treuegelöbnis
legten alle zur der Zeit an der Ostsee befindlichen polnischen Armeeeinheiten ab.
Das Denkmal der Vermählung mit dem Meer hat die Form einer flatternden Fahne, die ein Tor bildet.
Es wurde am 3.11.1963 feierlich eingeweiht.
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