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An der Stadtmauer westlich des Florianstors liegt das Museum der Fürsten Czartoryski (Muzeum książąt Czartoryskich), heute eine Abteilung des Nationalmuseums. Es beinhaltet Sammlungen von Gemälden, Plastiken und Kunstgegenständen, historischen Dokumenten und eine Bibliothek. Die Fürstenfamilie Czartoryski hat seit dem 18. Jahrhundert die Sammlungen begründet, die seit dem 19. Jahrhundert der Öffentlichkeit zugänglich waren und das erste Museum in Polen darstellten.
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Während des Novemberaufstands im Jahre 1830 wurde der Fürst Adam Jerzey Czartoyski als Anführer der Revolutionsregierung von den Russen zum Tode verurteilt und sein Besitz beschlagnahmt. Die Familie und Dienerschaft jedoch konnten den größten Teil der Kunstschätze heimlich nach Paris in Sicherheit bringen. Fürst Władisław Czartoryski holte die Sammlung wieder nach Polen und in die jetzigen Gebäude zurück. Im zweiten Weltkrieg gingen wiederum einige Werke verloren, darunter eine Studie von Raffael.
1950 wurde das Museum in polnischen Staatsbesitz übernommen und bildet einen Teil des Nationalmuseums. Zu den bekanntesten Werken der Sammlungen gehören die 'Dame mit dem Hermelin' von Leonardo da Vinci und die 'Landschaft mit dem Barmherzigen Samariter' von Rembrandt van Rijn.
An der alten Stadtmauer der Kürschner-Bastei zwischen dem Museum und dem Florianstor stellen Krakauer Künstler und Studenten ihre Bilder zum Ansehen und auch zum Verkauf aus. Im Gegensatz zu den Bildern des Czartoryski-Museums sind diese Kunstwerke erschwinglich. |
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