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Henryk Sienkiewicz wurde am 5. Mai 1846 in Wola Okrzejska geboren. Er studierte an der Universität Warschau und arbeitete seit 1870 als Journalist, von 1876 bis 1878 war er Korrespondent in den USA. Bekannt wurde Sienkiewicz durch seine historischen Romane, für 'Quo Vadis' erhielt er 1905 den Nobelpreis für Literatur.
Bekannte weitere Romane sind die zwischen 1884 und 1888 erschienen 'Ogniem i mieczem' (1884; Mit Feuer und Schwert), 'Potop' (1886; Die Sintflut) sowie 'Pan Wołodyjowski' (1888; Herr Wolodyjowski, der kleine Ritter). Diese Romane spielen in der historischen Situation Polens im 17. Jahrhundert. Daneben schrieb Sienkiewicz Prosa und Satiren über das Leben der einfachen Leute.
Viele Werke Sienkiewiczs wurden verfilmt, neuestes Projekt ist das 2001 in Polen neu verfilmte 'Quo Vadis'. Henryk Sienkiewicz starb am 15. November 1916 in der Schweiz. Er liegt in Warschau in der Krypta der St. Johanneskathedrale begraben
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