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Stanisław Lem wurde am 12. September 1921 in Lemberg geboren und begann 1939 ein Medizinstudium an der örtlichen Universität. 1945 zog Lem nach Krakau, wo er am Konservatorium Naukozncze russische Literatur ins Polnische übersetzte. Um 1950 wandte sich Lem nach ersten eigenen Veröffentlichungen der Science Fiction zu. Er war Begründer der Polnischen Astronautischen Gesellschaft und veröffentlichte als freier Schriftsteller Scinece Fiction , sowie Fachpublikationen zu wissenschaftlichen Themen (Futurologie, Kybernetik, Literaturtheorie...).
Dabei stellt er seine umfassenden Kenntnisse der Naturwissenschaften in seinen Werken unter Beweis. Der anfangs vorhandene Fortschrittsglaube wich dabei in seinem späteren Werk immer mehr der Skepsis.
In einer zweibändigen Abhandlung über Phantastik und Futurologie setzte sich Lem 1970 auch theoretisch mit der Science Fiction auseinander. Weiterhin schrieb Lem bislang eine Reihe von Hör- und Fernsehspielen.
Einige Romane Lems wurden verfilmt, zum Beispiel 'Solaris'. Weitere bekannte Werke sind 'Die Astronauten', 'Die Sterntagebücher', 'Eden', 'Die Untersuchung' und 'Also sprach Golem'. Seine Bücher wurden in Millionenauflagen in mehr als 30 Sprachen übersetzt, er gehört zu den erfolgreichsten polnischen Gegenwartsautoren. In deutscher Sprache können Sie Aufsätze von Stanisław Lem in seiner eigenen Kolumne in Telepolis lesen.
Stanisław Lem starb am 27.03.2006.
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