Dieter Motschmann
Bilder aus Polen: Niedzica in den Pieninen II


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Kapelle auf der Burg Ab 1325 bewohnt, teilt sich die Burg Niedzica in eine Hochburg, eine mittlere und eine untere Burg. In seiner Geschichte wechselte die Burg mehrfach die Besitzer, die Familie Horvath hat Niedzica in verschiedenen Genarationen verkauft und auch wiedererworben. Um 1530 war Niedzica sogar eine zeitlang Sitz von Raubrittern. Der letzte männliche Nachkomme der Horvaths starb 1857, seine Schwester übernahm die Burg und heiratete ein Mitglied der Familie Salamon.
Im linken Bild sind der untere Burghof und die Kapelle mit der Krypta zu sehen.

Im 19. Jahrhundert brannte Niedzica fast vollständig aus, die Familie Salamon baute die Burg jedoch als ihren Wohnsitz wieder auf. Die Burg war bis Ende des zweiten Weltkrieg im Familienbesitz, wurde aber 1949 im Zuge der Landreformen Eigentum des polnischen Staates.
Der zuständige Minister für Kunst und Kultur ließ Niedzica sorgfältig erfassen und in mehreren Stufen bis in die 90er Jahre restaurieren. Große Teile der Burg können heute besichtigt werden, darunter die ältesten Mauerreste aus dem 14. Jahrhundert von der ersten Ausbaustufe Niedzicas. Die Bilder unten geben einen Einblick in die Wohnräume und die Folterkammer von Niedzica.
Zimmer auf der Burg
Auch die Umgebung ist einen Besuch wert: die Ruine der Burg Czorsztyn liegt auf dem gegenüberliegenden Ufer des nach ihr benannten Staussees und weiter flussab kann man sich auf der Dunajec auf Flössen durch den Pieninendurchbruch treiben lassen.
Folterkammer in Niedzica

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Letzte Änderung dieser Seite: 12.05.2004