Dieter Motschmann
Bilder aus Polen: Die Burg Czorsztyn in den Pieninen


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Blcik über den Dunajec-Stausee Jezioro Czorsztyńskie
Direkt gegenüber der Burg Niedzica liegt auf dem nördlichen Ufer des Dunajec-Stausees Jezioro Czorsztyńskie die Ruine der Burg Czorsztyn.
Sie wurde im 13./14. Jahrhundert zuerst als Burg Wronin durch den Orden der Klarissen erbaut und 1320 erstmals urkundlich erwähnt. 1348 wurde sie als königliche Burg anerkannt und diente als Zoll- und Grenzburg auf dem Handelsweg zwischen Buda (heute Budapest in Ungarn) und Krakau. Burg und umgebende Dörfer gehörten zu dieser Zeit dem polnischen König. Die Bedeutung als Grenzbefestigung ging im Laufe der Jahrhunderte zurück, als Czorsztyn 1790 durch Feuer zerstört wurde, wurde sie nicht wieder aufgebaut. 1811 wurde die Ruine durch die österreichische Regierung übernommen und 1819 an den Privatmann Jan Drohojowski verkauft. 1921 richtete Stanislaw Drohojowski erstmals ein privates Naturreservat um die Burgruine ein. Seit 1996 gehört die Ruine und ihre Umgebung zum Nationalpark Pieninen, durch die Denkmalbehörden wird Czorsztyn restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Eintrittskarte der Ruine Czorsztyn
In der Ruine Czorsztyn Das Bild ganz oben zeigt einen Blick über den Stausee mit der Burg Niedzica und über dem See rechts im Hintergrund der Ruine Czorsztyn, das Foto in der Mitte rechts zeigt eine Eintrittskarte für die Besichtigung von Czorsztyn.
Die Bilder unten zeigen das Innere der Burg Czorsztyn, rechts unten der Blick von der Ruine zurück nach Niedzica.
Blick von Czorsztyn nach Niedzica

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Letzte Änderung dieser Seite: 12.05.2004