
Den Hof des Klosters rahmen Kreuzgänge mit vier Türmen ein |
Das Ensemble aus Kloster und Kirche entstand von 1687 bis 1694 nach Plänen von Jerzy Ertly aus Wilna.
Die barocke Innenausstattung mit vergoldeten Pfeilern und Balustraden, sowie die aus dem 18.Jahrhundert stammenden Deckengemälde bestimmen den Eindruck des Besuchers. Der dreistöckige Hochaltar von 1714 wurde vom Königsberger Bildhauer Peuker angefertigt, das Altarbild des holländischen Malers B. Pans stammt aus dem Jahre 1640. Die Seitenaltäre eines Königsberger Meisters sind im Rokokostil ausgeführt.
Wahrzeichen und Namensgeberin der Kirche ist eine Miniatur eines Lindenbaumes mit einer silbernen Marienfigur, Święta Lipka heißt auf Deutsch: Heilige Linde. Im Klostermuseum können Meßgewänder, Monstranzen in Form von Linden und weitere sakrale Gegenstände besichtigt werden.
Auf der Barockorgel mit beweglichen Figuren aus dem Jahr 1721 werden heute noch Orgelkonzerte gespielt.
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