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Eine Führung beginnt mit dem Abstieg über eine Treppe im Schacht Danielowicz über 378 Stufen auf die Sohle I. Während der ca. 2 km langen Führung steigt die Gruppe weiter bis auf etwa 135 Meter Tiefe ab, das ist dann die Sohle III, zurück zum Tageslicht geht es dann wieder mit dem Förderkorb.
Die Gruppe sammelt sich im oben gezeigten Vorraum und geht dann auf der Sohle I (Bono) in 64m Tiefe durch einige Gänge zur ersten Kammer im Salzstock (Bilder oben und unten).
Die im oberen Bild gezeigte Janowice-Kammer (ein ehemaliger Abbauraum) aus dem ersten Teil des 17. Jahrhunderts beherbergt heute eine in Lebensgröße aus Salzblöcken gehauene Illustration einer Legende, die eng mit dem Salzbergwerk Wieliczka verbunden ist.
Der Bergmann und Künstler Mieczyslaw Kluzek erzählt die Geschichte der Fürstin Kinga (Kunigunde), Tochter eines ungarischen Königs, die einen polnischen Fürsten heiratet. Als Geschenk für ihre neuen Untertanen wollte sie das knappe und wertvolle Salz mitbringen. Daher warf sie ihren Verlobungsring als Zeichen der Inbesitzname in eine ungarische Salzgrube. In Polen angekommen, ließ sie bei Krakow nach Salz graben und man fand die Salzstöcke von Wieliczka. Die Legende erzählt, daß im Steinsalz eingebettet auch ihr Verlobungsring wieder gefunden wurde, die Szene zeigt einen Bergmann, der der Fürstin den Salzblock mit ihrem Ring überreicht.
In der nach ihm benannten Kammer ist eine Skulptur des berühmten polnischen Astronomen Nicolaus Copernicus zu sehen. Der Bildhauer Wladyslaw Hapek stellte die Skulptur zum 500. Geburtstag von Kopernikus her.
Viele bekannte Persönlichkeiten wurden und werden in Wieliczka in Salz verewigt. Auf unserem Rundgang werden wir noch einige solcher Skulpturen sehen. Wir befinden uns noch auf Sohle I in 64m Tiefe.
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