Dieter Motschmann
Bilder aus Polen: Wieliczka (III)


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Pieskowa Skala-Kammer
In der Pieskowa Skala-Kammer geht es über diverse Treppen und Räume immer tiefer in die Salzgrube. Es sind hier noch Reste einer in das Salz gehauenen Treppe aus dem 17. Jahrhundert erhalten. Über diese Treppen wurde das feine Salz in Säcken oder Holztragen auf die Sohle I gebracht.

Eine alter handbedienter Förderkran, ein sogenannter Göpel, kann hier auf 65 m Tiefe ausprobiert werden. Die Kinder und Jugendlichen haben viel Spaß an der Aufgabe, einen Sack Salz von der Sohle II auf Sohle I hochzuheben. Diese anstrengende Tätigkeit aber einen ganzen Arbeitstag lang auszuüben, ist schon eine ganz andere Sache. Die Tätigkeit in der Salzmine war für die Bergleute eine harte und gefährliche Arbeit.
Kreuzung der Längsstrecke Kazanów mit der Querstrecke Poniatowski
Auch moderne Fördergerätschaften und Hilfsmittel der Bergleute sind zu besichtigen, so wie hier ein Zug der Grubenbahn. Im Bild sehen wir eine Akku-Lokomotive aus den 1950er Jahren.
Die Strecken (Gänge) in Ost-West-Richtung, entlang der Salzlager, nennt man Längsstrecken, die in Nord-Süd-Richtung dazu verlaufenden Strecken werden als Querstrecken bezeichnet. Wir befinden uns hier an der Kreuzung der Längsstrecke Kazanów mit der Querstrecke Poniatowski auf einer Tiefe von 124 Metern.
Vorraum der Kapelle des hl. Anton
Die Kapelle des heiligen Anton ist die älteste vollständig erhaltene Kapelle in Wieliczka. Die Figuren stammen teilweise aus dem 17. Jahrhundert. Im Bild sehen wir den Vorraum, in dem sich die Gläubigen versammeln, der Altar befindet sich hinter eine Arkade und einem Gitter tiefer im Salzstein.




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Letzte Änderung dieser Seite: 02.05.2010