Dieter Motschmann
Bilder aus Polen: Wrocław (Breslau) V



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Aula Leopoldina
Die Universität Das barocke Gebäude der Universität, die auf eine Stiftung Kaiser Leopolds I. im Jahre 1702 zurückgeht, wurde von 1728 - 40 errichtet und bis 1811 als Residenz des Jesuitenordens in Wrocław genutzt. Über dem prächtigen Barockportal auf der der Stadt zugewandten Südseite symbolisieren vier Sandsteinfiguren die Tugenden Gerechtigkeit, Stärke, Mäßigung und Weisheit. Der schönste Repräsentationsraum der Universtität ist die Aula Leopoldina mit ihrem überladenen Bilderschmuck. Christoph Handtke und Franz Joseph Mangold gestalteten von 1731 bis 1732 diesen Raum mit seiner Reihe von Kaiserstandbildern und dem Deckengemälde, das die Entstehung aller Wissenschaften darstellt. Die Aula gehört zu den prachtvollsten Innenräumen Niederschlesiens und Polens.
Direkt an die Universität anschliessend findet man die Ossoliński-Bibliothek von 1715 mit ihren Sammlungen alter Drucke. Sie ist im ehemaligen Matthias-Stift aus dem Jahre 1675 untergebracht. In Wrocław findet sich eine der größten Sammlungen alter deutschsprachiger Drucke außerhalb Deutschlands, die Germanistische Fakultät der Universität geniesst Weltruf.

Die Bilder dieser Seite stammen von Herrn Hoffmann aus Frankfurt/M..

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Letzte Änderung dieser Seite: 24.10.1999