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| In der zweiten Maschinenhalle sehen wir die Attraktion des Museums: Der Antrieb des Förderkorbs geschieht wie Anfang des letzten Jahrhunderts mit einer Dampfmaschine. Sie wurde 1915 in Dülmen von der Eisenhütte Prinz Rudolph gebaut und ist noch heute im Museum in Betrieb. Ein leises Zischen in der 30 °C heißen Maschinenhalle, der Maschinist legt einen Hebel um und 2000 PS lassen die Förderkörbe mit 10 Meter je Sekunde fast lautlos im 500 Meter tiefen Schacht nach oben und unten gleiten. |
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Die Maße der Dampfmaschine sind beeindruckend: Jeder der beiden Zylinder hat einen Meter Durchmesser, das Antriebsrad, über das das Seil zu den Förderkörben läuft, hat 6 Meter Durchmesser. Am Tiefenmesser kann der Maschinist die Position der Förderkörbe mitverfolgen, sehen kann er die Körbe von seinem Steuerstand aus nicht. Alle Anweisungen wurden über Klingelzeichen zwischen den Ein-Ausstiegen am Korb und der Maschinenhalle ausgetauscht. Die Dampfmaschine anzuheizen und zu betreiben ist ein erheblicher Aufwand, der vor allem für Gruppenführungen betrieben wird. Daher sollte man sich telefonisch vor dem Besuch des Museum über die Betriebszeiten der Dampfmaschine erkundigen.
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